Die Gesamthärte im Süßwasseraquarium erhöhen

Auf den Begriff der Wasserhärte stößt jeder Aquarianer früher oder später. Gerade dann, wenn es darum geht, den Fischbesatz auszuwählen, wird der speziell der Gesamthärte eine besondere Bedeutung zugerechnet. Was ist aber die Gesamthärte? Wie kann man sie senken oder erhöhen? Welche Rolle spielt sie im Aquarium? Diese und weitere Fragen soll diese Artikelreihe beantworten.

In anderen Artikeln haben wir uns bereits damit befasst, was die Gesamthärte ist, wie die Gesamthärte gemessen wird und man sie im senken kann. Hier soll es nun darum gehen, die Gesamthärte zu erhöhen.

Gesamthärte erhöhen

Wie bei jeder Wasseraufbereitung und Veränderung der Wasserchemie muss zuerst die Frage gestellt werden, ob dies überhaupt notwendig ist.

Die Gesamthärte (GH) wird durch Zugabe von Calciumsalzen und/oder Magnesiumsalzen wie Gips (Calciumsulphat CaSO4), Calcium- CaCl2 oder Magnesiumclorid (MgCl2) und Kalkstein (Calciumcarbonat CaCO3) erhöt. Alternativ eignen auch handelsübliche Aufhärtesalzemischungen, die auch die GH anheben.
Auch kalkhaltige Dekoration wie Lochgestein, Marmor und andere kalkhaltige Gesteine, Korallensand, Korallenskellete oder Muschelschalen geben Härtebildner ab. In einem Aquarium mit weich-saurem Wasser sollte sie daher nicht eingesetzt werden.
In mittlahartem bis hartem Wasser und alkalischem pH-Wert ist der Anstieg der Wasserhärte durch kalkhaltige Einrichtungsgegenstände bei regelmäßiger Wasserpflege vernachlässigbar.
Nachgwiesen wird Kalk und damit Calcium- beziehungsweise Magnesiumcarbonat, indem man das betreffende Stück GEstein mit Säure beträufelt. Hierzu ist bei hohem Kalkanteil bereits Essigessenz geeignet, ansonsten auch Mineralsäure haltige Präparate (pH-Minus beziehungsweise Eichenextrakt). Ist Kalk vorhanden, so reagiert die Säure mit diesem unter Bildung von CO2, welches sich durch Bläschenbildung oder Aufschäumen bemerkbar macht.
Allerdings gibt es auch andere Gesteine, die zwar die Härte erhöhen können, sich beim Säuretest aber unauffällig verhalten, da es sich nicht um Carbonate handelt. Verdächtige Stücke sollte man in vollentsalztes (destilliertes) Wasser legen und einge Tage darin belassen. Lässt sich danach eine meßbare Gesamthärte im Wasser feststellen, ist der „Übeltäter“ gefunden.

Gesamthärte mit Gips anheben

Gips (Calciumsulfat CaSO4) ist das Calcium-Salz der Schwefelsäure. Es kommt vielerorts als Gestein mit unterschiedlich hohen Anteilen verschiedener Beimengungen vor. Von Gips geprägte Wässer stechen durch ihre hohe Gesamthärte bei gleichsam verhältnismäßig geringer Karbonathärte hervor. Ein Beispiel für stark Calciumsulfat geprägte Gewässer sind einige der Quelltöpfe im Tal von Cuatro Cienegas, Bundesstaat Coahuila, Mexiko.
Calciumsulfat ist zu etwa 2 Gramm pro Liter bei Raumtemperatur in Wasser löslich. Es ist also ein nur schlecht lösliches Salz. Es erscheint als weißes bis hellgraues Pulver. Eine gesättigte Gipslösung enthält damit etwa 0,015 mol/l oder 15 mmol/l Calicum-Ionen (Ca2+).Das etspricht knapp 82° dGH in einem Liter. Ein Liter gesättige Gipslösung erhöht die Gesamthärte in 100 Liter Wasser also um knapp 1°d. Zur Herstellung der Lösung kann ganz simpler Gips herangezogen werden, wie er in kleinen Gebinden als schnellabbindende Spachtelmasse im Baumarkt oder im Modellbauhandel zu bekommen ist.Weiterhin benötigt man destilliertes beziehungsweise vollentsalztes Wasser.
Die zum Anheben der Gesamthärte in einem bestimmten Wasservolumen um den gewünschten Wert benötigte Menge Gips sollte auf jeden Fall vorher ausfgelöst werden.
Um 100 Liter Wasser die Härte um 10°dGH anzuheben, werden beispielsweise knapp 25 Gramm Gips benötigt. Diese lassen sich in 15 Litern Leitungswasser gut lösen, das dauert durch die schlechte Löslichkeit von Calciumsulfat allerdings. Die Lösung trübt zudem stark ein. Man kann den Lösevorgang durch Umwälzung mittels Membranpumpe und Ausströmerstein oder Kreiselpumpe beschleunigen oder von Hand mit einem Stab rühren oder was einem sonst einfällt.
Die fertige Lösung kann dann langsam beim Wasserwechsel zugegeben werden. Wie immer sollte jede größere Veränderung des Wasserchemismus in mehreren Etappen erfolgen.

Gesamthärte erhöhen mit Bittersalz

Ein weiteres Salz, welches leicht im Handel zu beziehen ist und sich zum Anheben der Gesamthärte eignet, ist Bittersalz oder Magnesiumsulfat MgSO4. Man findet es in Plastikbeutel verpackt in der Gartenabteilung von Baumärkten, in Gärtnereien, oder im landwirtschaftlichen Handel (Raiffeisenmärkte). Es sind grobe, milchig-weiße Kristalle. Magnesiumsulfat löst sich deutlich besser in Wasser als Gips.

Referenzen, weiterführende Literatur und externe Links

weiterführende Literatur:

  • Krause, H.-J. (2007) Handbuch Aquarienwasser – Diagnose, Kontrolle und Aufbereitung. 6. Aufl., bede Verlag, Kollnburg, ISBN 978-3800198771

Die Gesamthärte im Süßwasseraquarium senken

Auf den Begriff der Wasserhärte stößt jeder Aquarianer früher oder später. Gerade dann, wenn es darum geht, den Fischbesatz auszuwählen, wird der speziell der Gesamthärte eine besondere Bedeutung zugerechnet. Was ist aber die Gesamthärte? Wie kann man sie senken oder erhöhen? Welche Rolle spielt sie im Aquarium? Diese und weitere Fragen soll diese Artikelreihe beantworten.

In anderen Artikeln haben wir uns bereits damit befasst, was die Gesamthärte ist, wie die Gesamthärte gemessen wird und wie man sie im Süßwasseraquarium erhöhen kann. Hier soll es nun darum gehen, die Gesamthärte gesenkt wird.

Gesamthärte senken durch Verschneiden

Die Gesamthärte senken wir zuverlässig, indem wir Leitungswasser mit Wasser mit weniger gelösten Salzen mischen (verschneiden). Dazu geeignet sind vollentsalztes Wasser, welches man auch zum Beispiel im Supermarkt als „destilliertes Wasser“ kaufen kann, RO-Permeat („Osmosewasser“) und bei guter Qualität auch Regenwasser.
Das Mischungsverhältnis für das gewüschte Ergebnis kann man in einem einfachen Dreisatz errechnen.

Torffilterung

Beim Einsatz von Torf ist immer auch dessen ökologische Brisanz zu berücksichtgn.Zur Gewinnung von Hochmoortorf müssen Moore trockengelegt werden, was die Zerstörung dieser Lebensräume bedingt.
Hochmoortorf ist ein er, schwach-saurer Kationentauscher. Je nach Qualität hat ein Liter Torf eine Kapazität um 250 Härteliter, wobei Schwankungen zwischen 200 und 300 Härteliter normal sind.
Mit einem Liter Torf kann man also die Gesamthärte von 200 bis 300 Liter Wasser um 1°d senken. Äquivalent dazu gilt, dass man ebenso die Härte von 20 bis 30 Liter Wasser um 10° d senken kann. Die als Ionentauscher aktiven Komponeten dabei sind Polygalacturonsäuren in der Zellwand. Sie ermöglicht es den Torfmoosen der Gattung Sphagnum durch Ionentausch auch aus den, nur durch Regen gespeisten und somit extrem nährstoffarmen, Hochmooren Nährstoffe aufzunehmen. Im Tausch gegen, beispielsweise, NH4+ Ca2+, K+, Na+ und Mg2+-Ionen werden äquivalent, also der Ladung entsprechend, Protonen (H+, Wasserstoffionen) an das Wasser abgegeben. Die Torfmoose schaffen so ein sehr saures Milleau, in dem sie, im Gegensatz zu vielen konkurrierenden Arten, überlebenen können.
Diese Eigenschaft des Torfmooses macht man sich in der Wasseraufbereitung zunutze.
Die freigegebene Wasserstoffionen reagieren mit Carbonat- und Hydrogencarbonat-ionen, also der „Karbonathärte“, die dadurch gesenkt wird. Die Gesamthärte kann maximal um den Anteil der Karbonathärte (im eigentlichen Sinne) gesenkt werden.
Torfwasser wirkt nicht nur durch seinen niedrigen pH-Wert, sondern auch durch die enthaltene Fulvosäure sowie Tanninen bakteriozid, also bakterientötend. Ausgeschwemmte, aber unlösliche Huminstoffe wirken des Weiteren als Puffer im Mulm. Auch bereits sehr weiches Regenwasser wurde und wird so aufbereitet, damit es trotz fehlendem Carbonatpuffers einen stabilen pH-Wert im sauren Bereich, um etwa pH 5, erhält.
Ein effektiver Weg, um größere Wassermengen innerhalb eins kurzen Zeitraums mit Torf aufzubereiten ist die Torfkanone. Dabei handelt es sich im Grunde um langes Rohr mit Siebeinsatz und Bohrungen am Ende, welches mit Torf gefüllt wird.
Das in das senkrecht stehende Rohr von oben eingefällte, aufzubereitende Wasser durchläuft eine lange Strecke durch den Torf und wird so aufbereitet. Das aufbereite Wasser fließt am unteren Ende wieder heraus und kann aufgefangen werden. Für einen solch großen Bedarf an Torf sind die üblichen Kleinpackungen im Zoohandel ungeeignet beziehungsweise würden immense Kosten bedeuten und diese Methode unwirtschaftlich machen. Für solche Zwecke eignet sich ungedüngter Torf, beispielsweise Floragard Torfboy.

Gesamthärte durch Kochen senken

Die Gesamthärte lässt sich durch Kochen um den Teil der echten Karbonathärte senken. Beim Erhitzen wird das CO2 ausgetrieben, welches notwendig ist, um die Carbonate in Lösung zu halten. Infolge fallen sie als Kesselstein (Calcium- und Magnesiumcarbonat) aus, was durch einen grälichen Belag erkennbar ist. Kesselstein ist das, was Wasserkocher, Kaffeemaschinen und Durchlauferhitzer verkalken lässt.
Dieses Verfahren ist jedoch zu energieintensiv und für die Aquaristik unpraktisch in der Anwendung.

Die Gesamthärte im Süßwasseraquarium messen

Auf den Begriff der Wasserhärte stößt jeder Aquarianer früher oder später. Gerade dann, wenn es darum geht, den Fischbesatz auszuwählen, wird speziell der Gesamthärte eine besondere Bedeutung zugerechnet. Was ist aber die Gesamthärte? Wie kann man sie senken oder erhöhen? Welche Rolle spielt sie im Aquarium? Diese und weitere Fragen soll diese Artikelreihe beantworten.

In anderen Artikeln haben wir uns bereits damit befasst, was die Gesamthärte ist und wie man sie im Süßwasseraquarium erhöhen und senken kann. Hier soll es nun darum gehen, wie die Gesamthärte gemessen wird.

Nachweisverfahren

Zur Bestimmung der Wasserhärte, sowohl der Gesamthärte als auch der „Karbonathärte“ verwendet der Aquarianer entweder Streifen- oder Tropfentests. Bei den Streifentests sind solche, welche explizit zur Bestimmung einzelner Werte gedacht sind (z. B. Merckoquant Gesamthärte-Test) Multiteststreifen vorzuziehen. Zu genaueren Bestimmung sind Tropfentests besser geeignet. In der Praxis reicht es aber meist aus, sich mit Hilfe der Analyse des Wasserversorgers einen überblick zu verschaffen und durch regelmäßige, ausreichend groß bemessene Teilwasserwechsel die Wasserqualität konstant zu halten.
Will oder muss man sein Wasser aufbereiten, zum Beispiel mit RO-Permeat oder vollentsalztem Wasser verschneiden, ist die Messung der elektrischen Leifähigkeit die praktischte Methode zur Überprüfung.

Wasserhärtebestimmung nach Boutron & Boudet

Dieses Nachweisverfahren für die Gesamthärte macht sich die Eigenschaft von Erdalkalimetall-Ionen zunutze, mit Seife schwerlösliche Kalkseifen zu bilden.
Erst wenn alle Härtebildner zu Kalkseifen gebunden sind, kann sich Seifenschaum bilden. Die Härtebestimmung nach Boutron & Boudet macht sich dieses Phänomen mit einer definierten Seifenlösung zunutze.
Die zu verwendende Seifenlösung nach Boutron-Boudet ist folgendermaßen anzusetzen: 10 Gramm Schmierseife (Kaliseife) werden in einem Gemisch aus 190 ml 90%igem Ethanol und 100 ml destilliertem Wasser gelöst.
Für die Durchführung zitiere ich Frey (1975; S.661):

„Zur Feststellung der Gesamthärte bediente man sich, auch in der Aquaristik, lange Zeit der Schüttelmethode mit einer Seifenlösung nach Boutron-Boudet. Da dieses Seifenverfahren aber verhältnismäßig aufwendig ist und oft auch ungenaue Ergebnisse liefert, geht man mehr und mehr zu anderen Systemen über (Messung mit Tabletten und Farbindikatoren).
Dennoch wird das Verfahren hier ausführlich geschildert, weil es noch immer angewandt wird. Man benötigt dazu eine Schüttelflasche mit Gradeinteilung bis 40 ccm Wasser, eine Pürette mit einer Skala für deutsche Härte, sowie eine einwandfrei eingestellte Seifenlösung nach Boutron-Boudet.
Von dem zu untersuchenden Wasser werden 40 ccm (ml) in die Schüttelflasche gefüllt. Sodenn setzt man zunächst 2 Tropfen Phenolphthalein zu und gibt bis zur Rotfärbung verdünnte Natronlauge nach. Diesem vorbereitetem Wasser wird aus der Bürette unter jedesmaligem Schütteln tropfenweise Seifenlösung zugefügt, bis ein bleibender, kleinblasiger Schaum entsteht, der bei Anhalten an das Ohr nicht mehr knistert. An der Bürette kann man dann die Menge der verbrauchten Seifenlösung ablesen, die zugleich der deutschen Härte (dGH = deutsche Gesamthärte) entspricht. Bei Wässern unter 2° deutscher Härte ist mit 10%, bei Wässern von 2-15° mit 5% Fehlern zu rechnen. Zu Erreichung größerer Genauigkeit ist es zu empfehlen, Wasser mit voraussichtlich über 10° dGH mit destilliertem Wasser zu verdünnen. Bis zu 15° Härte wird die Schüttelflasche nur bis 20 ccm, bei noch größerer Härte bis zu 10 ccm gefüllt, während der verbleibende Rest mit bis 40 ccm mit destilliertem Wasser aufgefüllt wird.
Das Ergebnis ist dann im ersten Fall mit 2, im zweiten Fall mit 4 zu multiplizieren.“

komplexometrische Bestimmung der Gesamthärte

Die Bestimmung der Gesamthärte erfolgt bei komplexometrischen Verfahren mit Titriplexlösung. Titriplex III (auch Komplexon III oder Indranal III bei anderen Herstellern) ist eine wässrige Lösung von des Chelators Ethylendiamin-tetraacetat-dinatrium (EDTA-diNa). Hinzu kommt noch ein Indikator, Eriochromschwarz T. Die im Wasser befindlichen Erdalkalimetall-Ionen, welche die Gesamthärte ausmachen, bilden nun jeweils 1:1 mit dem EDTA einen Komplex. Die Ionen werden dabei praktisch von einem ETDA-Molekül umhüllt. Auch der Indikator ist ein Erdalkalimetall-Ion-Komplex. EDTA ist jedoch ein deutlich stärker Komplexbildner und verdrängt die Metall-Ionen aus dem Indikator-Komplex. Das komplexierte Eriochromschwarz T ist dabei von blauer Farbe, der metallfreie Indikator rot. Gibt man nun EDTA-Lösung bekannter Konzentration langsam in die Probe, deren Gesamthärte bestimmt werden soll, werden die Erdalkalimetall-Ionen nach und nach komplexiert. Wenn alle Erdalkalimetall-Ionen einschließlich derer, welche zuvor am Eriochromschwarz gebunden waren, durch EDTA komplexiert sind, liegt nur noch der metallfreie Indikator vor. Es erfolgt ein deutlicher Farbumschlag von blau nach rot.
Aus dem Verbracuh an EDTA lässt sich die Gesamthärte errechnen. Ein Verbrauch von 0,36 mmol/l EDTA entspricht 1° dGH. Es können auch dere Metall-Komplex-Farbindikatoren mit anderen Farbumschlägen eingesetzt werden (vergl. Follmann & Grahn, 1999, S. 254 ff.).
Die in der Aquaristik üblichen Reagenzien zur Gesamthärtebestimmung im Aquarium enthalten bereits alle Komponenten in einer Lösung, so dass man lediglich eine einzige Reagenz benötigt. Ein Tropfen der Reagenz entspricht dabei bei vorgegebenem Probenvolumen 1°dGH. Calcium- und Magnesium-Ionen lassen sich mit anderen komplexometrischen Verfahren auch selektiv nachweisen.

Belegstellen, weiterführende Literatur und externe Links

  1. Frey, H. (1975). Das Aquarium von A bis Z. 13. Aufl., Verlag J. Neumann-Neudamm, Melsungen, ISBN 978-3788800130
    1. S. 661
  2. Follmann, H. & Grahn, (1999). Chemie für Biologen: Praktikum und Theorie. 2. Aufl., Teubner Verlag, ISBN 978-3519135142
    1. S. 254 ff.

Natriumhydrogensulfat im Süßwasseraquarium

Natriumhydrogensulfat (NaHSO4), Natriumbisulfat oder saures Natriumsulfat ist ein saures Natriumsalz der Schwefelsäure (H2SO4). Es kann auch als eine „abgespeckte“ Form der Schwefelsäure betrachtet werden, da hier eines der beiden Protonen gegen ein Natrium-Ion ausgetauscht ist.
Natriumhydrogensulfat bildet weißliche kristalle, die durch die starke Hygroskopizität verklumpen. In wässriger Lösung stellt sich das Salz als gelblich-orange Flüssigkeit dar.
In der Süßwasseraquaristik wird Natriumhydrogensulfat angewandt, um die Karbonathärte (genauer: die Hydrogencarbonat-Konzentration) und sukzessive den ph-Wert im Aquariumwasser zu senken. Natriumhydrogensulfat ist deshalb als Wirkstoff in einigen pH-Minus-Produkten (z. B. ehemals „pH-Minus“ von „Bioplast“) enthalten. Analog wird es in Produkten für Gartenteiche und die Poolpflege eingesetzt. Auch diese Produkte sind grundsätzlich für die Anwendung im Süßwasseraquarium geeignet.
Pro Mol Natriumhydrogensulfat wird ein Mol Hydrogencarbonat zu Wasser und CO2 umgesetzt. 1° dKH entsprechen 0,36 mmol/l Hydrogencarbonat. Demnach senken 0,36 Millimol Natriumhydrogensulfat pro Liter Wasser die Karbonathärte um 1° dKH. Bei einer molaren Masse von etwa 120 Gramm pro Mol sind daher pro Liter Wasser knapp 43 Milligramm Natriumhydrogensulphat notwendig, um die KH um 1° dKH zu senken.
Durch den Sulphat- und Natriumanteil kommt es neben der Senkung von Karbonathärte und pH-Wert zu einem Anstieg der Natrium- und Sulfatkonzentration im Aquariumwasser. Folglich steigt auch die elektrische Leitfähigkeit leicht an.

Belegstellen, weiterführende Literatur und externe Links

  1. Wiberg, N. (1995): Lehrbuch der anorganischen Chemie. 101. Aufl., deGruyter, Berlin, S.67f.
  2. Sicherheitsdatenblatt
  3. GESTIS Stoffdatenbank:Natriumhydrogensulfat (abgerufen am 30.04.2013)

weiterführende Literatur:

  • Krause, H.-J.: Handbuch Aquarienwasser. bede-Verlag

externe Verweise auf Diskussionsfäden in Foren und Newsgroups:

Aquarienchemie: chemische Wasserparameter und ihre Bedeutung im Aquarium

Dieser Bereich widmet sich den chemischen und physikalischen Parametern von Aquarienwasser, ihren Wechselwirkungen mit biologischen Prozessen im Aquarium, sowie der Kontrolle und Manipulation dieser Parameter.
Zu den chemischen Wasserparametern ;hlen insbesondere die Konzentration der verschiedenen Salze und ihrer Ionen. Dabei ist allenvoran die Gesamt- und Karbonathärte zu nennen. Des Weiteren sind auch die Konzentrationen verschiedener Gase, wie Sauerstoff und Kohlenstoffdioxid, von immenser Bedeutung für das Leben im Aquarium. Außerdem spielenverschiedene Stoffwechsel- und Mineralisationsprodukte, wie Nitrate und andere Stickstoffmetabolite, sowie komplexe organische Verbindungen, beispielsweise Tannine, Humin- und Fulvosäuren, eine wichtige Rolle im Aquarium.
Bei den physikalischen Parametern des Aquarienwassers ist zu allererst die Temperatur zu nennen. Ein weiterer wichtiger physikalischer Parameter von Aquarienwasser ist die elektrische Leitfähigkeit oder Konduktivität. Sie wird allerdings vor allem als Mittel zur Einschätzung des chemischen Parameters Gesamtsalzgehalt im Wasser herangezogen.
Alle chemischen und physikalischen Parameter des Wassers sind (abiotische) Umweltfaktoren für sämtliche Lebewesen im Aquarium. Egal ob Fisch, Garnele, Krebs, Alge, Aquarienpflanze, Parasit oder Bakterium. Alle sind Teil der Biozönose, der Lebewesen-Gemeinschaft, des Aquariums und bilden zusammen mit den abiotischen Umweltfaktoren das Ökosystem darin. Abhängig von den jeweiligen Bedürfnissen der einzelnen Art, müssen sich die Werte der einzelnen Umweltfaktoren in bestimmten Grenzen bewegen, unter denen die Organismen ihre Soffwechselprozesse aufrecht erhalten können.
Soll die erfolgreiche und dauerhaft möglichst problemlose Pflege eines Aquariums und seiner Bewohner nicht dem Zufall überlassen sein, sind Kenntnisse über die im Aquarium stattfindenden Prozesse sowie deren Bedeutung für seine Bewohner unabdingbar. Zumindest das Wissen rund um die Basisparameter, wie die Zusammenhänge des Stickstoffkreislaufs, die Bedeutung des pH-Werts sowie der Härte, beziehungsweise des Gesamtsalzgehaltes, sollten verinnerlicht werden. Ohne diese Grundkenntnisse sind viele häufige, im Grunde simple, Probleme der Aquarienpraxis kaum gezielt lösbar, oftmals könnten sie so bereits im Voraus vermieden werden.
Die Wasserqualität durch regelmäßige Pflege aufrecht zu erhalten ist noch weit vor der Überprüfung der Wasserwerte die wichtigste Pflegemaßnahme, da die Lebensbedingungen der Fische zum guten Teil an gesunde Wasserwerte gekoppelt sind.
Gerade die Vorgänge, die die regelmäßige Messung verhindern soll, sind gerade entweder das Ergebnis mangelnder Pflegemaßnahmen oder eines nicht durchdachten Grundkonzepts des Aquariums. Akute Probleme, wie sie durch technische Defekte wie einen Filterausfall auftreten können, sind durch Messungen im Abstand von Tagen gar nicht verfolgbar. Konsequenterweise müsste hier also eine andauernde In-Line Messung gefordert werden.
Viel zu oft werden bei tatsächlichen oder vermeintlichen Problemen im Aquarium Eingriffe in die Wasserzusammensetzung unternommen, ohne dass überhaupt die Ursache der Probleme sowie angemessene Vorgehensweise für deren Behebung bekannt ist. Obwohl es eine ganze Reihe verschiedener Testreagenzien als auch elektronischer Nachweisgeräte verschiedenster Hersteller gibt, vom 5-in-Multistick über ganze Testkoffer bis zu mehrere hundert Euro teuren elektronischen Messinstrumenten, benötigt man hiervon in der Praxis nur sehr wenig unbedingt. Grundsätzlich reicht es, sich die Trinkwasseranalyse des örtlichen Versorgers zu beschaffen, um sich einen Überblick der Wasserzusammensetzung des Trinkwassers zu verschaffen. Bei regelmäßiger Pflege durch Teilwasserwechsel ändern sich die Basiswasserwerte im Aquarium gegenüber denen des Leitungswassers nur geringfügig. Vorausgesetzt, die Zusammensetzung des Trinkwassers selbst ist relativ konsant.
Als wirklich sinnvoll sehe ich die Anschaffung eines Leitfähigkeitsmessgeräts (Conductometer) und eines pH-Meters, am besten mit austauschbarer Elektrode, sowie unter Umständen eines gut auflösenden Nitrit-Tropftest (JBL, Red Sea, Merck, Macherey & Nagel) an. Auf die jeweiligen Nachweisverfahren gehe ich bei den einzelnen Parametern ausführlicher ein.
Zwar sind die aquaristisch üblichen Messverfahren im Vergleich zu modernen Laboranalysen relativ ungenau, jedoch reichen sie aus, um sich ein Bild der Abläufe im Aquarium zu verschaffen und so die Möglichkeit zu erhalten, die Lebensbedingungen im Aquarium einzuschätzen. Es mag widersprüchlich klingen, aber im Endeffekt wird die Messerei und Tröpfelei mit steigender Erfahrung immer mehr vernachlässigbar. Letztendlich erkennt man Probleme schneller am Verhalten der Fische oder am Gesamteindruck des Aquariums und es werden bei Auffälligkeiten Schlauch und Eimer für den Wasserwechsel statt der Messutensilien herausgekramt.
Die Ausgangsbasis zur Beurteilung des Wassers im Aquarium ist, wie oben genannt, das Frischwasser, welches man für Erstbefüllung und Teilwasserwechsel verwendet. Dies ist in aller Regel das Trinkwasser aus der Leitung. Die Zusammensetzung des jeweiligen Leitungswassers kann man generell vom zuständigen Versorger erfahren.Viele Versorger haben bereits eine Internetpräsenz, auf der auch die Trinkwasseranalyse veröffentlicht wird. Unter suche.wasser.de findet sich eine Versorgersuchmaschine, mit der man die Internetpräsenz seines Versorgers und die Trinkwasseranalyse oftmals schnell finden kann. Betreiber von Privatbrunnen zur Trinkwasserversorgung erhalten die Analyse ihres Trinkwassers durch die vorgeschriebene Überprüfung durch das Gesundheitsamt.
Dass es auch fast ohne chemische Kenntnisse möglich ist, große Erfolge in der Aquaristik zu erlangen, zeigen die altvorderen Aquaristikpioniere. Dennoch halte ich es für sinnvoll, sich über die Ursachen für Erfolge und Misserfolge, nicht nur auf den Bezug des Wasserchemismus, Gedanken zu machen um Zusammenhänge zu erkennen und so Erfolge reproduzierbar und unnötige Misserfolge vermeidbar zu machen, damit erfolgreiche Aquaristik nicht auf der Stufe des Zufallsproduktes verbleibt.
Erfahrung ist nicht das reine Praktizieren und Erleben ansich. Erfahrung ist die korrekte Interpretation von gemachten Beobachtungen, mit denen wiederum zukünftige Beobac htungen besser interpretiert werden können. Erfahrung erfordert vielmehr, über sein Handeln zu reflektieren, gemachte Beobachtungen mit gesichterten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen zu verlgeichen, um durch den sich so ergebenden Erkenntnisgewinn das Beobachtete zu verstehen. Auf diesem Wege kann man sein Vorgehen verfeinern und unerwünschte Effekte eines falschen Handels weitestgehend ausschließen.
Jegliche Erfahrung bedarf eines Fundamentes von validem Wissen, auf dem sie aufbauen kann. Ohne dieses Fundament wird jede Interpretation von Beobachtungen zum blinden Herumstochern und Erfahrung mehr eine Frage des Glaubens als des Wissens und Verstehens. Dieses Wissen, in aufbereiterter und ergänzter Form, zur Verfügung zu stellen, will ich mich hier bemühen.

Wasserwerte und Fischbesatz

Als dominanter Teil des Gesamtsalzgehalts und der Osmolyte in vielen Süßwassern wirkt sich die Wasserhärte auf die Osmoregulation der Fische aus. Weiterhin nimmt der Fisch (genau: Teleosteer, zu denen die meisten Süßwasserfische zählen ) mittels Ionenpupmpen auch aktiv Calcium-Ionen aus dem Wasser auf ( vergl. Loretz, 2001; Evans et al., 2005):
Eine große Bedeutung wird der Aquarienchemie, besonders den Wasserparametern Gesamthärte, Karbonathärte und pH-Wert, bei der Auswahl des Fischbesatzes beigemessen. Dabei wird immer wieder auf die Wichtigkeit hingewiesen, bestimmte Wertebereiche für die jeweilige Art einzuhalten, um eine artgerechte Unterbringung der Tiere zu gewährleisten ( vergl. Bauer, 1991). Oft werden sogar Wasserverhältnisse empfohlen oder gar gefordert, die mit den natürlichen Lebensbedingungenvergleichbar sind (vergl. Etscheid, 1990; 1996).
Schaut man sich aber die Angaben inverschiedenen Quellen an, egal ob in Print oder elektronischer Form im Internet, welche Wasserwerte denn nun die richtigen sind, findet man un;hlige widersprüchliche Angaben. Nach welchen Angaben soll man sich nun bei der Wahl des Fischbesatzes für das Aquarium richten? Welche Wasserwerte, welche Grenzen, sind richtig für eine bestimmte Fischart?
Oft ist die Antwort: Ich weiß es nicht die beste, die man auf diese Frage geben kann. Das gilt insbesondere für die Angabe von Grenzwerten. Ich kann in jedem Fall sagen, wie ich meine Fische halte und wie die Wasserparameter dabei bei mir aussehen. Eventuell sind auch noch Wasseranalysen von natürlichen Standortenverfügbar. Daraus kann man dann ableiten, dass diese beiden Einzelbeispiele in jedem Fall innerhalb der physiologischen Toleranzspanne der Art liegen müssen.Mehr nicht, alles was darüber hinaus geht ist spekulatiV. Es sei denn, man kann durch Erfahrung aus der Praxis, sei es durch Umzug und dadurch geänderte Leitungswasserwerte, sei es durch Erfahrungen eines befreundeten Aquarianers oder Haltungs- und Zuchtberichte aus der Fachliteratur, den Erkenntnisbereich weiter stecken. Den Charakter des Absolutheitsanspruchs, denvertreter bestimmter Grenzwerte für sich zu behaupten scheinen, kann man da getrost zumindest äußerst kritisch hinterfragen. Stammen die Angaben der Wasserwerte nicht aus eigener Erfahrung, sondern von Dritten, müssen diese Quellen angegeben werden.
Tatsächlich sind mir keine Arbeiten bekannt, welche die notwendige Belastbarkeit liefern, um Grenzwerte der verschiedenen chemischen und physikalsichen Wasserparameter für einzelne Fischarten anhand solider Daten festzulegen. Es geht hier schließlich um dauerhaft unbedenkliche und nicht um pessimumnahe Wertebereiche, die zumindest kurzfristig überstanden werden können. Die Ausarbeitung der dazu notwendigen Daten müsste grundsätzlich aus einem ökophysiologischen Ansatz heraus geschehen, sowie eine rigerose Kontrolle und Gewährleistung konstanter Rahmenbedingungen gewährleisten können, um Wechselwirkungen und Rückkopellungseffkte unterschiedlicher Faktoren aufeinander herauszufiltern oder zu unterbinden. Mag dies bei Fragen zur akuten Akklimatierungsfähigkeit innerhalb kurzer Zeitröume noch gut zu gewährleisten sein (beispielweise Letaltemperaturen), ist dies bei den für die Tierhaltung bedeutenden Langzeiteffekten nur schwer bis kaum realisierbar. Allein hoher Arbeitsaufwand und Kosten einer solchen Untersuchung für eine einzelne Fischart stehen gegenüber dem ökonomischen Potential des erarbeiteten Erkenntnisgewinns deutlich im Hintertreffen.
Am Ende ergibt sich auch aus unzähligen anekdotischen Einzelbeobachtungen Stück für Stück ein Gesamtbild. Meist lässt dieses dann erkennen, dass man trotzdem keine exakten Aussagen über die richtigen Wasserwerte machen kann und es kein eindeutiges Schwarz und Weiß gibt. Es zeigt sich aber mindestens genau so oft, dass andere Parameter weitaus bedeutender sind als die chemischen Wasserparameter. Oft sind aber solche Parameter besonders wichtig, die sich nicht so einfach messen oder mit Zahlen ablesen lassen. Diese einzuschätzen erfordert ein biologisches Gespür, ein Verständnis dafür, welche Parameter für die jeweilige Fischart besonders wichtig sind und wie diese im Aquarium für eine artgerechte Haltung umzusetzen sind.

Belegstellen, weiterführende Literatur und externe Links

  1. Bauer, R. (1991): Tierärtztliche Heimtierpraxis Band 4: Die Erkrankungen der Aquarienfische. Paul Parey Verlag. ISBN 3-48-5206-5
      S. 52-55
  2. Etscheid, J. (1990): Die tierhygienischen Grundlagen der Süßwasseraquaristik sowie Untersuchungen über ihre Beachtung in der Zierfischhaltung. Diss. med.vet. J.-L.-UniV. Gießen. ISBN 78-3-278-350-8
      S. 35 ff.
  3. Etscheid, J. (1996): Das Süßwasseraquarium. Falkenverlag, Niedernhausen. ISBN 3-8068-4752-5
    1. S. 30-32
  4. Loretz, C. A. (2001): Drinking and alimentary transport in teleost osmoregulation. In: Perspective in Comparative Endocrinology: Unity and Diversity (H.J.Th. Goos, R.K. Rastogi, H.vaudry and R. Pierantoni, eds.), Monduzzi Editore, Bologna, pp.723-732.
  5. Evans, D. H., Piermarini, P. M., Choe, K. P. (2005): The multifunctional fish gill: dominant site of gas exchange, osmoregulation, acid-base regulation, and excretion of nitrogenous waste. Physiol. ReV. 85, pp. 7-77

weiterführende Literatur:

  • Kassebeer, G. (1984): Wie .giftig ist das Nitrit im Aquarium? In: Aquarium Heute (AH) II. (4): 45-46.
  • Kassebeer, G. (1985): Sauerstoff im Aquarium – Ein Faktor, der das Leben im Aquarium bestimmt. In: Aquarium Heute (AH) III. (4) 34-36.
  • Kassebeer, G. (1986): Ein Analytikkurs für Aquarianer von Dr. Gerd Kassebeer. I. Die Härte des Aquarienwassers. In: Aquarium Heute IV. (): 36-38
  • Kassebeer, G. (1986): Ein Analytikkurs für Aquarianer von Dr. Gerd Kassebeer. II. Der pH-Wert des Aquarienwassers. In: Aquarium Heute IV. (2): 36-3
  • Kassebeer, G. (1986): Ein Analytikkurs für Aquarianer von Dr. Gerd Kassebeer. III. Die Karbonathärte des Aquariumwassers. In: Aquarium Heute (AH) IV. (3): 33-35
  • Kassebeer, G. (1986): Ein Analytikkurs für Aquarianer von Dr. Gerd Kassebeer. IV. Filterbiologie. In: Aquarium Heute IV. 36-38.
  • Kassebeer, G. (1987): Ein Analytikkurs für Aquarianer von Dr. Gerd Kassebeer.V. Kohlendioxid im Aquarium. In: Aquarium Heute V. () 3-4
  • Kassebeer, G. (1987): Ein Analytikkurs für Aquarianer von Dr. Gerd Kassebeer.vI. Stickstoffverbindungen im Aquarium. In: Aquarium Heute V. (2): 37-40
  • Kassebeer, G. (1987): Ein Analytikkurs für Aquarianer von Dr. Gerd Kassebeer.vII. Spurenelemente im Aquarium. In: Aquarium Heute V. (3): 35-37
  • Kassebeer, G. (1987): Ein Analytikkurs für Aquarianer von Dr. Gerd Kassebeer.vII. Phosphat im Aquarienwasser. In: Aquarium Heute V. (4): 52-53
  • Kassebeer, G. (1992): Nitrat – ein aquaristisches Problem? In: Aquarium Heute (AH) X. (3): 3-40
  • Kassebeer, G. (1995): Sauerstoff im Aquarium – Zuwenig oder nicht? In: Aquarium Heute (AH) XIII. (): 4-50
  • Kassebeer, G. (1995): Methoden der Nitrateliminierung im Aquarium. In: Aquarium Heute (AH) XIII. (4): 22-25
  • Kassebeer, G. (1997): Die Geschichtevom alten Schlamm. In: Aquarium Heute (AH) XV. (2): 556-558
  • Kassebeer, G. (1998): Hat Ihr Aquarium den richtigen pH-Wert – Müssen Sie ihn überhaupt wissen? In: Aquarium Heute XVII. (4): 448-450
  • Riehl, R. & Baensch H. A. (2006): Aquarienatlas. 15. Aufl., Mergus Verlag, Melle, ISBN 978-3882442274